Die Penispeitsche unter den Poeten
Warum ist Magister Maier?

Wie moderne Naturwissenschaftler herausgefunden zu haben meinen, konzentrierte sich vor sehr, sehr langer Zeit eine sehr, sehr große Menge von Materie auf sehr, sehr engem Raum. Dann erfolgte urplötzlich der Urknall - und nur wenige Milliarden Jahre später kam es bereits das erste Mal zum Geschlechtsverkehr, der sich jedoch - aufgrund der damals noch arg mangelhaften Vorkenntnisse aller Beteiligten - allenfalls mäßig lustvoll gestaltete.

Während der Urknall, auf englisch auch Big Bang genannt, bis zum heutigen Tag ein singuläres Ereignis blieb, kann man das vom Geschlechtsverkehr, auf englisch auch Big Bang genannt, keinesfalls behaupten. Und so ist es zu erklären, daß an einem heißen Septembertag des Jahres 1974 - vielleicht war es auch eine kühle Septembernacht desselben Jahres, man weiß das nicht so genau, und nachzufragen wäre unanständig - die Mutter von Magister Maier dem Vater von Magister Maier Gunst gewährte, woraufhin ... aber was geht Sie das eigentlich an, Sie indiskreter Toffelschnoffel?

Magister Maier gibt es deshalb, weil man als Andreas Maier nicht berühmt werden kann. Es sei denn, man ließe sich zu dem verderblichen Einfall herab, Romane mit Titeln wie "Klausen", "Kirillow" oder gar "Wäldchestag" zu schreiben. Und wer, bitte schön, wollte etwas derart Abwegiges tun?

Überdies liebe ich, Andreas Maier, meinen Kampfnamen Magister Maier deshalb, weil er sich so hervorragend abkürzen läßt: zu einem weinerlichen Mama, wenn ich mich ganz einsam fühle; zu einem männlich-markanten Magma, wenn es in mir brodelt wie in einem Vulkan; zu einem naschkatzenhaften Mm(mmmmmmmmmmmmmmmmmh!), wenn ich Lust auf Schokolade habe - und natürlich zu einem zu grunzenden Mm(mmmmmmmmmmmmmmmmmm!), wenn ich so richtig rallig bin ...